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Erntezeit: Praktische Helfer erleichtern die Gartenarbeit

Apfelernte
Knackige Äpfel, saftige Birnen, herbe Quitten und süße Pflaumen – Obstgärtner haben im Spätsommer und frühen Herbst wieder alle Hände voll zu tun, um die frischen Früchte zu ernten. Ein oft mühsames Unterfangen. Mit diesen Tipps klappt es zeitsparend und rückenschonend.

Schluss mit dem lästigen Bücken

Pflücken, sammeln, einlagern – vor allem für ältere Menschen wird die körperlich anstrengende Erntezeit zur Herausforderung. Ein Auflesegerät beispielsweise erspart das lästige Bücken, wenn viele Früchte auf dem Rasen liegen. Ein Gartenhelfer wie der „Rollblitz“ wird an einem Stiel über den Boden gerollt und sammelt dabei nicht nur Äpfel, Birnen oder Pflaumen in einen Drahtkorb, sondern auch Nüsse und Kastanien. Sobald der Korb gefüllt ist, lässt er sich einfach in einen Eimer leeren.

Wer Probleme mit dem Kreuz hat, sollte die geernteten Früchte zum Tragen auf mehrere kleine Behälter verteilen. Praktisch zum Transport, aber auch für die Lagerung, sind stapelbare Holzkisten. Darin kann die Luft zirkulieren, die Früchte halten sich länger. Wer hohe Bäume abernten muss, benötigt eine stabile Leiter. Im Baumarkt gibt es Modelle mit verstellbaren Fußteilen, die für festen Halt auf unebenem Boden sorgen. Bei manchen lassen sich einzelne Stufen verbreitern, sodass man während des Pflückens sicher und bequem stehen kann.

Obst auf Augenhöhe

In Baumschulen und Gartenmärkten sind kleine Obstgehölze immer gefragter. Der Vorteil von Zwerg- oder Säulenobstbäumen: Sie passen selbst in kleine Gärten oder auf die Terrasse. Ihre Früchte sind normal groß, doch zum Ernten muss man nicht hoch hinaus – das Obst wächst auf Augenhöhe. Daher sind die kleinen Sorten auch für Kinder ideal. Mittlerweile gibt es sogar Obstgehölze, die auf dem Balkon gedeihen. Wichtig ist, dass die Bäumchen regelmäßig und fachgerecht beschnitten werden, damit sie Form und Höhe behalten. Häufig bieten Gartenbauvereine entsprechende Kurse an.

Erntefrische Rezepte

So schön eine reiche Ernte auch ist, im Anschluss geht es darum, die Früchte zu verarbeiten. Wer eine Mosterei in der Nähe hat, kann dort seine Äpfel zu haltbarem Saft pressen lassen. Auch gedörrtes Obst hält sich lange und ist eine gesunde Knabberei. Dafür Apfelschnitze auf Baumwollgarn fädeln und an einem warmen Ort trocknen lassen. Schneller geht’s im Dörrautomaten. Große Mengen Äpfel, Birnen und Pflaumen kann man gut zu Mus einkochen und portionsweise einfrieren. So hat man jederzeit ein Dessert oder einen Belag für den Tortenboden parat.

Foto: © djd/www.rollblitz.de

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