Romantik im englischen Garten

Englischer Garten
Ob als Landschaftspark oder als Cottage-Garden, der Englische Garten vermittelt Romantik, Verträumtheit. Beim Englischen Garten im eigentlichen Sinn handelt es sich um einen Landschaftspark. Kaum jemand verfügt jedoch über eine derart große Gartenfläche, und doch lässt sich der Traum vom Englischen Garten dennoch umsetzen, was die Cottage-Gärten auf der Grünen Insel beweisen. Der klassische Englische Garten wird dabei zum Vorbild. Um das Flair eines Englischen Garten einfangen zu können, spielt die Pflanzen- und Materialauswahl eine große Rolle, aber auch Formen müssen beachtet werden.

Blütenpracht im Country-Garten

Ein Englischer Garten ohne Rosen ist unvorstellbar. Üppig blühende Ramblerrosen sind eine Selbstverständlichkeit. Sie stellen eine relativ junge Züchtung dar und entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts aus einer Kreuzung zwischen der chinesischen Rosa multiflora und Rosa wichuraiana. Die Triebe der Ramblerrosen klettern ohne Gerüst an Bauteilen und Bäumen bis zu einer Höhe von 10 m. Mannigfaltige, den Wildrosen ähnliche, Blüten zeigen sich je nach Sorte in Rosa, Weiß, Lavendelfarben, Korallenrot und Purpur. Ramblerrosen benötigen keinen Rückschnitt und können, im Gegensatz zu den in Deutschland meist gepflegten Kletterrosen, im naturnahen Garten sich selbst überlassen werden. Typisch für den Country-Garten sind aber auch üppige Staudenrabatte mit Frühling-, Sommer- und Herbstblühern. Der Englische Garten zeigt das ganze Jahr über eine bunte Blütenpracht. Charakteristisch sind auch die die Wege aus Naturstein, wo kleinen Blumen durchaus erlaubt ist, zwischen den Steinen zu wachsen. Trotz des romantischen Flairs ist Geometrie wichtig. Hecken und Steinmauern teilen in geometrischen Formen gehalten, das Grundstück. Die einzelnen Nischen und Plätzchen laden mit verschnörkelten Stühlen und Tischen zum Verweilen ein. Kleine Skulpturen, raffiniert platziert, fügen sich in das Gartenbild und setzen entsprechende Akzente.

Anregungen für den eigenen Garten

Auch wenn der eigene Garten im Vergleich zu den Country-Gärten weniger Fläche aufweist, lässt dennoch ein wenig englische Atmosphäre zaubern. Ramblerrosen an der Hausmauer oder an Gerüsten als Gartenbegrenzung gedeihen auch im deutschen Klima hervorragend. Üppige Blumenbeete, die rund um die Terrasse laufen, von der ein Natursteinweg in den Garten führt, vermitteln bereits einen Hauch Großbritanniens. Als Stauden eignen sich Rittersporn, Phlox, Lupine, aber auch Dahlien und Astern. Eine kleine Strauchgruppe und Buchsbaumkugeln vervollkommnen den Eindruck. Wird noch ein Brunnen zum Blickfang oder eine von Rosen umgebene Skulptur, hat sich der Gartenfreund ein kleines, grünes Stück England nach Hause geholt. Und weitere Anregungen? Sie können bei einem Spaziergang durch die öffentlichen Englischen Gärten, die es in vielen deutschen Städten zu bewundern gibt, gefunden werden.

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