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Biologische Schädlingsbekämpfung gewinnt mehr Anhänger

Dass es hier so herumkrabbelt, ist durchaus erwünscht. Denn dieser Betrieb in Südfrankreich züchtet Marienkäferlarven, Hummeln und andere nützliche Insekten für die Landwirtschaft. Mehr als hundert Milliarden Tierchen gehen jedes Jahr an umweltbewusste Kunden, die sich gegen die chemische Keule entschieden haben. Zwar gibt es auch Bedenken, was den Einfluss auf das natürliche Gleichgewicht angeht, aber das Geschäft boomt. Marc Vignau, Biotop-Chef, über seine Kunden: "Wir wenden uns im Prinzip an drei Gruppen: professionelle Landwirte, die öffentliche Grünflächenverwaltung und neuerdings auch an den Einzelhandel. Dort gibt es eine wachsende Nachfrage nach alternativen Lösungen." Cyril Vignon schwört auf diese Alternativen. Er baut Obst und alte Gemüsesorten an. Seit fünf Jahren bekämpft der Öko-Landwirt Schädlinge mit Nützlingen. Ein Gewächshaus zu behandeln, kostet etwa hundert Euro - deutlich mehr als synthetische Pestizide. Cyril Vignon, Öko-Landwirt: "Es ist schon teurer als Chemikalien, aber es wirkt und wir erhalten unsere Gesundheit - das ist unbezahlbar."Für die Insektenzüchter von Biotop brummt es: Schon jetzt erzielen sie einen Jahres-Umsatz von fünf Millionen Euro mit 40 Mitarbeitern. Als nächstes wollen sie insektentötende Pilze anbieten - und eines Tages vielleicht Insekten zum Essen.

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