Handkreissägen für den Hausgebrauch – für jeden Anspruch das richtige Werkzeug

Handkreissägen für den Hausgebrauch – für jeden Anspruch das richtige Werkzeug

Holzverarbeitung bzw. der Zuschnitt von Holz erfordert das passende Werkzeug und dies optimal zu gestalten. Die verschiedenen Sägearten bieten für jeden Anspruch das richtige Werkzeug. Wobei maßgeblich das Holz das zugeschnitten werden soll sowie dessen Zweck zu guter Letzt darüber entscheidet, welche Säge zum Einsatz kommt.  Bei den gängigsten Sägen handelt es sich um die Stichsäge, die Kappsäge, die Kreissäge und die Kettensäge. Aus der Schule sind zudem noch die Bandsäge bekannt, ebenso wie die Laubsäge. Letztere kommt im privaten Bereich für kleinere Bastelarbeiten noch heute zum Einsatz.

Die verschiedenen Kreissägen

Maßgeblich wird zwischen zwei Arten von Kreissägen unterschieden: Die Tischkreissäge und die Handkreissäge. Erstere eignet sich für, wenn es darum geht, größere Holzbalken oder Holzplatten bspw. für den Bau einer Terrasse oder eines Gartenhauses zu schneiden. Die kleineren filigranen Arbeiten sind mit der Handkreissäge besser möglich, und auch Dachlatten, Sperrholzplatten und dünne Balken lassen sich mit ihr problemlos zuschneiden.

Was muss eine Handkreissäge bieten?

Welches Holz mit einer Handkreissäge gesägt werden kann, das wird durch die technischen Werte und Eigenschaften des Werkzeugs bestimmt. Geht es darum, hartes und kräftiges Holz zu sägen, dann muss die Handkreissäge entsprechend viel Leistung mitbringen. Ebenfalls ist die Schnitttiefe ein wichtiger Wert, der fuer den Kauf heranzuziehen ist. Standard sind Schnitttiefen von 55 mm und dieser Wert sollte nicht unterschritten werden. Wichtig ist die Schnitttiefe dafuer, um herauszufinden, wie tief das Sägeblatt in das Holz eindringt und ob dieses komplett durch das Holz durchgeht. Sollte das nicht der Fall sein, so ist es ggf. notwendig, das Holz von der anderen Seite zu sägen, um die beiden Schnitte miteinander zu verbinden. Der Nachteil, die Schnittfläche ist im ungünstigsten Fall nicht glatt. Eine gute Kreissäge ist es möglich, die Schnitttiefe selbst einzustellen und damit die Tiefe des Eintauchens des Sägeblatts zu bestimmen. Dafür wird der Kreissägeschlitten entsprechend eingestellt. Die qualitativ hochwertigen Kreissägen bieten dafür eine Skala am Schlitten, die aufzeigt, wie viel Zentimeter das Sägeblatt in das Holz eintaucht. Wird die Möglichkeit genutzt, den Führungsschlitten im Winkel zu verstellen, die von vielen Handkreissägen geboten wird, dann verringert sich die Schnitttiefe mit zunehmenden Winkelgrad. Weist eine Kreissäge eine Schnitttiefe von sechs Zentimeter auf, dann gehen durchaus bei einem Winkel von 45 Grad mehrere Millimeter verloren. Wichtig ist ebenfalls, dass bei der Arbeit mit der Handkreissäge die „schöne“ Seite des Holzes oben liegt, da die Kreissäge durchaus Holzspäne an der Unterseite herausreißt.

Die Handkreissäge und ihre Vorteile

Die Akku Handkreissägen eignen sich für den normalen Hausgebrauch, vor allem dann wenn das Werkzeug nur sporadisch und nicht täglich genutzt wird. Allerdings gilt es, darauf zu achten, dass der Akku regelmäßig geladen und aus dem Werkzeug entfernt wird. Besonders die Flexibilität ist ein grosser Vorteil der Akku-Handkreissägen, da das Werkzeug überall genutzt werden kann, wo kein Stromanschluss vorhanden ist. Das ist besonders für Orte wie den Kleingartenverein, der hinteren Ecke im Garten oder beim Hochsitzbau von Vorteil. Oftmals ist das Stromkabel im Weg beim Arbeiten und eben diese Problematik wird mit der Akku-Kreissäge umgangen.

Die Handkreissäge – mit oder ohne Führungsschiene

Geht es, darum schnelle und genaue Schnitte vorzunehmen, dann ist die Handkreissäge ohne Frage das richtige Werkzeug. Denn eine Stichsäge ist zwar wendiger als die Handkreissäge, aber eignet sich daher auch eher für schwungvolle Schnitte. Das Sägeblatt rotiert bei der Handkreissäge extrem schnell und damit sorgt es für einen geraden und genauen Schnitt. Aber nicht nur Materialien durchtrennt die Säge ohne Wimper zucken, sondern auch die Finger. Daher ist beim Arbeiten die Sicherheit höchste Priorität. Wird mit der Handkreissäge gearbeitet, dann gilt es, das Werkstück stets sicher und fest zu fixieren. Zum Bewegen der Maschine sollten beide Hände frei sein und wer mit einer Akku Handkreissäge mit Führungsschiene. Warum sollte mit einer Führungsschiene gearbeitet werden? Sicherlich ist die Verwendung keine Pflicht, sofern man sich sicher ist, dass ein gerader Schnitt erfolgt. In dem Fall kann das Schneidgut entsprechend markiert werden und dann frei Hand entlang dieser Markierung geschnitten werden. Doch wer präzise arbeiten will, der nutzt eine Führungsschiene.

Die Handkreissäge mit Absauganschluss

Jeder Handwerker hat einen Wunsch: sauber arbeiten. Besonders die umherfliegenden Sägespäne können eine Gefahr darstellen, da sie bspw. ins Auge gelangen können. Zudem verschmutzen sie unnötig den Arbeitsplatz. Daher bieten einige der Handkreissägen die Möglichkeit, einen Staubsauger anzuschließen bzw. ein Absauggerät. Die entstehenden Späne durch das Schneiden des Holzes werden so zum größten Teil abgesaugt.

Die Qualität wird durch die Verarbeitung des Werkzeugs entschieden

Niemand sollte Kompromiss eingehen, wenn er eine Handkreissäge kauft. Für effiziente Schnittergebnisse sorgen die Bauteile, die hochwertig zusammengebaut sind. Eine lockere Führungsschiene oder schlecht verarbeitetes Material gehen zu Lasten der Qualität der Schnittkante. Bei den technischen Werten ist auf Folgendes zu achten:
  • ïLeistung,
  • ïUmdrehung pro Minute,
  • ïDurchmesser der möglichen Sägeblätter,
  • ïdie Schnitttiefe und
  • ïDie Verarbeitung.
Auch das Gewicht des Werkzeugs ist ein wichtiger Faktor, der bei einer Neuanschaffung nicht außer Acht zu lassen ist. Denn ist die Kreissäge zu schwer, dann ist längeres Arbeiten eine Qual. Fazit ist, dass bei dem Kauf von Werkzeug auf die Qualität zu achten ist. Werden diese Maschinen falsch angewendet, dann kann dies durchaus gefährlich sein und daher ist es wichtig auf Sicherheit zu achten. Das Gerät sollte auf jeden Fall ein TÜV-Siegel aufweisen sowie ein GS-Prüfsiegel.

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