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Lilien – bezaubernde Blüten und intensiver Duft

Nicht nur das Lilien über auffallend schöne Blüten verfügen, sondern sie sind vor allem durch ihren Duft so beliebt. Über 100 Arten gibt es und noch mehr Züchtungen. Kurz gesagt die Auswahl ist riesengroß. Wer Lilienzwiebeln von Gardenmarkt.de kauft, der hat die Auswahl aus verschiedenen Lilienarten und kann sich zwischen Mai und August oder September an deren Schönheit erfreuen. Mit der Blüte der Martagon-Lilie startet es, die auch als Türkenbund bekannt ist. Dann folgt die Mandarin-Lilie (Riesen-Türkenbund) und im Juli beginnen die Königslilie und die Feuerlilie zu blühen. Bis in den Juli blüht die staatliche Baumlilie, die im Garten besonders extravagante Akzente setzt.

Der passende Standort

Die Lilie liebt Sonne und daher benötigt sie einen besonders sonnigen Standort, zumindest gilt das für die Blüten. Idealerweise sollte der untere Teil der winterharten Pflanze etwas im Schatten liegen, wie bspw. die einjährigen Sonnenblumen. In Kombination mit so mancher Gartenstaude machen die großblütigen Lilien einen besonders guten Eindruck. Am besten passen zu diesen imposanten Blüten, die feine Akzente setzen und eben dem unteren Teil Schatten spenden. Gut geeignet sind dafuer bspw. Wiesenraute, Storchschnabel, das Große Schleierkraut oder auch hohe Katzenminze oder Eisenkraut. Alternativ kann auch eine Mulchschicht genutzt werden, um den Wurzelbereich vor der Sonne zu schützen. Problemlos können die kleinen Lilienarten in Kübel gepflanzt werden und mit dem richtigen Winterschutz überstehen sie die kalte Jahreszeit.

Lilienzwiebel: Tipps für das Setzen

Wichtig ist, dass die Zwiebeln frisch sind und gut entwickelte, vitale Wurzeln am Zwiebelboden aufweisen. Im Spätsommer bzw. Frühherbst werden die Lilienzwiebeln angeboten und das ist auch die beste Pflanzzeit. Allerdings ist es auch möglich, im Frühling die Zwiebeln zu setzen. Um die Lilien zu setzen ist es wichtig, dass der Gartenboden locker und durchlässig ist, denn die Lilienzwiebeln vertragen keine Staunässe. Insbesondere bei lehmigen Böden ist es empfehlenswert, im Pflanzloch für eine Dränageschicht zu sorgen, die mehrere Zentimeter dick ist. Die unterste Schicht der Dränage besteht aus grobem Kies, darüber dann eine Mischung geben, die aus Sand, Kompost und Gartenerde besteht. Zudem sollte die Zwiebel ebenfalls mit Sand eingehüllt werden. Wie tief die Zwiebel in die Erde gesetzt wird, dass ist abhängig von ihrer Höhe. Hier gilt die Daumenregel: zwei- bis dreimal so tief pflanzen wie die Zwiebel hoch ist. Tipp: Sind Wühlmäuse im Garten aktiv, dann sollte die Zwiebel in einen speziellen Drahtkorb gepflanzt werden, sodass sie vor den Nagern geschützt ist.

Düngen & Pflegen

Der richtige Standort ist gewählt? In dem Fall handelt es sich bei der Lilie um eine sehr pflegeleichte Pflanze. Im Frühjahr ist es empfehlenswert eine Düngung vorzunehmen und das am besten mit organischem oder anorganischem Volldünger. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, dass der Dünger nicht zu viel Stickstoff enthält. Sind Blüten verblüht, dann sollten diese entfernt werden, damit die Pflanze nicht ihre Kraft in die Bildung von Samen steckt. Erst dann, wenn die Blätter welk sind, werden sie knapp über dem Boden abgeschnitten. Häufig macht den Lilien ein kleiner roter Käfer zu schaffen. Bei ihm handelt es sich um das Lilienhähnchen. Vor allem sind es die Larven des Käfers, die der Pflanze großen Schaden zufügen. Zumeist befinden diese sich an der Blattunterseite und sind nicht so leicht zu erkennen wie die ausgewachsenen Käfer. Eine Möglichkeit diese kleinen Schädlinge zu bekämpfen ist, die Pflanzen am Mai regelmäßig genau unter die Lupe zu nehmen und die Käfer sowie Larven abzusammeln. Selbst das Abspritzen mit Wasser ist hilfreich. Wer verbeugen möchte, der kann einen Sud aus Eichenrinde und Salbei herstellen, und die Lilien damit besprühen. Da Salbei ätherische Öle enthält und stark duftet und die Eichenrinde Gerbstoffe absondert, die von der Lilie aufgenommen werden, wird der Käfer irritiert und vertrieben. Salbei- und Eichenrinden-Sud Herstellung:
  • 100 g Salbei klein schneiden und mit der Rinde von zwei bis drei Eichenzweigen mit einem Liter Wasser vermischen.
  • Das Gemisch für rund 30 Minuten köcheln, sodass sich die ätherischen Öle aus den Kräutern lösen und die Gerbstoffe aus der Rinde.
  • Den Sud auskühlen lassen, abseihen und in ein Weckglas geben. So ist der Sud bis zu drei Monaten haltbar.
  • Um die Pflanze zu besprühen den Sud in eine Sprühflasche geben.

Die Geschichte der Lilie

Bei der Lilie (Lilium) handelt es sich ohne Frage um einen echten Blickfang. Die Blüten erfreuen durch ihre wunderschönen Farben, die oftmals hinreißend duften. Charakterisch für die Topflilie als Zimmerpflanze sind die langen, gestielten Knospen und die Blätter, die am gesamten Stiel wachsen. Bei der Farbauswahl gibt es eine große Auswahl: von Rot, über Gelb und Orange bis hin zu Pink und den zweifarbigen Sorten und Pastelltönen. Die Lilie selbst gehört als krautige Pflanze zur Familie der Liliengewächse. Sie wächst aus einer Zwiebel und weist über 100 Arten auf, von denen die meisten auf der Nordhalbkugel zu finden sind. Wahrscheinlich stammt die Urform aus China. Zudem wächst die Lilie in Japan, Korea und sogar in Teilen Sibiriens und hat sich über den Kaukasus, den Balkan und den Alpen nach Europa und später nach Amerika ausgebreitet. Zumeist ist die Lilie in Waldnähe oder auf Wiesen in freier Natur zu finden.

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