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Rhododendron – pflanzen, schneiden, pflegen

Ein Rhododendron begeistert bereits im Frühjahr mit seiner schönen Blütenfülle. So sorgen hierbei die farbenfrohen Gewächse für die ersten Farbtupfer im Garten, wenn ansonsten noch recht wenig blüht. Auch wenn Rhododendren insgesamt recht einfach zu pflegen sind, kann bei ihrer Erhaltung einiges falsch laufen.

Ab wann kann ein Rhododendron gepflanzt werden?

Die Pflege des Rhododendrons beginnt zumeist schon beim Pflanzen. So kann der Strauch in den Monaten September und November gepflanzt werden. Auch in den Monaten März bis Mai ist es ein geeigneter Zeitpunkt. Abgesehen davon, ob er nun im Frühling oder auch im Herbst eingepflanzt wird, sollte das ausgehobene Pflanzloch hinreichend Rhododendronerde besitzen. Die geeignete Tiefe für das Pflanzen beträgt 50 bis 90 Zentimeter. Das Pflanzloch sollte zudem mit Folie ausgelegt werden. Dies verhindert, dass die Mineral- und Nährstoffe aus der Rhododendronerde schnell vom Regen ausgewaschen werden. Der optimale pH-Wert bleibt auf diese Weise für eine lange Zeit erhalten. Nach dem Pflanzen sollte der Rhododendron ausreichend gegossen werden. Unter guten Wachsbedingungen entfalten sich die Rhododendronsträucher im Verlauf der Jahre zu stolzen und prachtvollen Büschen. Deshalb sollte bereits bei der Auswahl des Standortes bedacht werden, wie viel Platz später benötigt wird. Sind die Rhododendronsträucher noch jung, kann um sie herum auch ein Bodendecker gepflanzt werden. Daher muss der Platz nicht freigehalten werden, sondern kann gleichzeitig gestalterisch genutzt werden. Für jene Aufgabe eignen sich die Golderdbeere oder die Schaumblüte. Diese bilden eine geschlossene Pflanzendecke.

Schneiden und Umpflanzen eines Rhododendrons

Ist der Rhododendron im Laufe der Zeit zu üppig und groß geworden, sollte er zurückgeschnitten werden. Jedoch bildet der Zierstrauch die Knospen für das Folgende schon gleich nach der Blüte aus. Dies macht den Schnitt bei den meisten Arten eher problematisch, weshalb dieser dann meist auch nicht zu empfehlen ist. Der radikale Rückschnitt ist zudem auch von der entsprechenden Sorte sowie der Vitalität des Strauches abhängig. Generell vertragen die stecklingsvermehrten Sorten einen Schnitt – wenigstens wenn der Rhododendron auch gesund ist. Veredelte Arten vertragen diesen Rückschnitt allerdings häufig nicht. Sollen jedoch, aus ihrer Form geratene Rhododendren allerdings zurechtgestutzt werden, ist das zeitige Frühjahr hierfür ein sehr guter Termin. Ein Frost sollte dennoch nicht mehr vorhanden sein. Der Strauch sollte so geschnitten werden, dass er alsdann waldig wieder nachwachsen kann. Hierbei werden gezwungenermaßen die Knospen ebenfalls mit weggeschnitten. Daher kann es passieren, dass sich danach auch zwei Jahre lang keine neuen Blüten mehr aufzeigen. Zu groß gewordenen Rhododendren können auch umgepflanzt werden. Das Gehölz der Pflanze besitzt kompakte Wurzeln, welche direkt unter der Erdoberfläche gedeihen. Der beste Zeitpunkt für das Umpflanzen ist der September bis November. Das folgende gute Zeitfenster ist im Frühjahr von Anfang März bis in den Mai zu suchen. Vor dem Umpflanzen sollte das Gehölz zusammengebunden werden. Dies verringert vor allem die Gefahr, dass kleinere Zweige brechen. Außerdem erleichtert dies auch das Transportieren. Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Strauch anschließend entsprechend seiner Wuchsrichtung eingesetzt wird. Dies ist zumeist die Ausrichtung zur Sonne, die beibehalten wird.

Pflege und Bodenverhältnisse für einen gesunden Rhododendron

Den Rhododendron pflegen gestaltet sich recht einfach. Für sein Wachstum ist eine gleichmäßige Boden- und Luftfeuchtigkeit besonders ideal. Speziell während der Blütezeit und dem Austrieb des Laubes sollen die flach wurzelnden Gehölze sehr gut mit Wasser versorgt sein. Ein definitives Zeichen für einen Wassermangel des Rhododendrons sind stets eingerollte Blätter. Am besten gedeihen die Rhododendren in einem eher lichten Halbschatten. Viele Arten, wie die Yakushimanum-Hybriden kommen auch an sonnigen Plätzen sehr gut zurecht. Den Rhododendron pflegen ist auch mit den verschiedenen Arten recht einfach. Durch die zerbrechliche Art des Rhododendrons, muss auch beim Transport Vorsicht geboten sein. Außerordentlich anspruchsvoll sind die Rhododendren jedoch, wenn es um die Bodenbeschaffenheit geht. Die Sträucher wachsen auf dem humosen Boden. Hierbei sollte der pH-Wert möglichst sauer im Bereich von 4,5 und 5,5 liegen. Es gibt hierfür allerdings Abhilfe. Neue Arten des Rhododendrons gedeihen auch in ton- und lehmhaltigen sowie schwere Böden mit einem hohen pH-Wert im Bereich von 5,5 und 7 gut. Diese Arten werden als eine Grundlage bei der Veredelung angenommen. Diese sind entsprechend der untere Teil dieser Pflanze mit einem Wurzelwerk, welches mit dem Trieb einer anderen Art zusammengesetzt wird. Die obere Art bringt andere und bessere Eigenschaften in diese Kooperation ein. Hierzu gehören vor allem die duftenden Blüten und auch der schöne Wuchs.

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