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Sonnenschirme – sie bieten Schutz und Schatten

Der Sonnenschirm bietet in erster Linie Schutz und Schatten vor der Sonne, doch in den vergangenen Jahren ist er zu einem modischen Accessoire aufgestiegen.

Die Geschichte des Sonnenschirms?

Die ersten Abbildungen von Göttern und Herrschern mit Schirmen tauchen in der chinesischen Geschichte ca. 2.000 v. Chr. auf. Durch „tragbare Dächer“, Baldachine und Palmblätter haben sich die Herrscher bei Prozessionen Schatten verschafft. Es ist anzunehmen, dass die Herrscher mit dem Vorgänger der Sonnenschirme ihre Macht demonstrieren wollten. Zu dieser Zeit bestand das Gestänge aus Bambus und der Bezug aus Ölpapier. Um die noble Blässe zu schützen, nutzen die Damen im 17. Jahrhundert Stockschirme, wobei er auch als modisches Accessoire diente. Die Damen des Adels hoben sich so von dem Bürgertum, also der arbeitenden Bevölkerung ab. Seit Jahrhunderten ist die Bedeutung der Sonnenschirme als Schattenspender ungebrochen, den es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen gibt.

Funktionell und durchdacht für den Balkon

Eine Vielzahl verschiedener Arten von Sonnenschirmen verbergen sich hinter diesem Sammelbegriff. Ein jeder dieser Schirme weist seine ganz eigenen Vorzüge und Besonderheiten auf. Dabei dient er an heißen Sonnentagen nicht nur als Sonnenschutz, sondern er sorgt zugleich für einen angenehmen kühlen Schattenplatz, wobei er als modisches Accessoire zugleich die Atmosphäre auf Balkon und Terrasse prägt. Sicherlich sind die großen Sonnenschirme echte Hingucker im Garten, doch es gibt auch vielfältige Varianten für den Balkon, die durch Qualität und Optik überzeugen. Der Balkonschirm stellt die klassische Variante dar. Er ist kleiner und in einer moderaten Größe gehalten, leicht und einfach zu bewegen. Beispielsweise weisen einige der Balkonschirme der Firma MDT-tex einen Durchmesser von zwei bis drei Metern auf. Dabei handelt es sich um eine Größe, die besonders empfehlenswert ist. Zudem sollte der Balkonschirm in eckiger Form gewählt werden, denn dieser entspricht dem Zuschnitt des Balkons und beschattet diesen somit optimal. Dazu kommt, dass die eckigen Schirme weniger ausladend sind. Hochwertige Balkonschirme werden einfach und platzsparend direkt am Balkongitter mit einer entsprechenden Sonnenschirmhalterung befestigt. Stockschirme sind dabei besonders windstabil, aufgrund des Mittelstocks. Allerdings stellt sich dieser oft als störend heraus und somit ist diese Schirmvariante nicht für jeden Balkon oder jede Terrasse geeignet. Ist es nicht möglich, den Schirm direkt über dem Tisch zu positionieren, da der Tisch nicht über ein entsprechendes Loch verfügt, so spendet der Sonnenschirm nicht zu 100 % Schatten in der gewünschten Zone.

Ampelschirme – kein zentraler Mast der im Weg steht

Die maximale Beschattung und Eleganz bringen die Ampelschirme, die gewissermaßen respektvoll zur Seite treten. Bei den Ampelschirmen ist der Schirm nicht unmittelbar am tragenden Rohr befestigt, sondern an einem Seitenarm, der oft über eine stufenlose Höhenverstellung verfügt. Aufgrund dieses innovativen Aufbaus entsteht eine größere Nutzfläche, da sich Ständer und Schirmstock nicht im Bereich des Schattenwurfs befinden. Aufgrund ihrer eleganten Erscheinung genießen die Ampelschirme eine hohe Popularität bei den Kunden, sofern sie der Ästhetik einen entsprechend hohen Stellenwert beimessen. Der große Vorteil der Ampelschirme ist, dass es bei den qualitativ hochwertigen Produkten oft möglich ist, den Schirmfuß um 360 Grad zu drehen. Dadurch wird das Sonnenschirmdach an einer anderen Stelle positioniert und das, ohne den Ständer zu bewegen. Zusätzlich kann der Neigungswinkel sowie das komplette Dach des Schirms als Ganzes seitlich verstellt werden. Hochfunktionale Ampelschirme ermöglichen es so, auch bei schräg stehender Sonne einen Schattenwurf zu gewährleisten sowie den Sonnenstand am Morgen und Abend auszugleichen.

Der Kauf eines Sonnenschirms

Es gilt zu beachten, dass es zwischen den Modellen deutliche Preisunterschiede gibt, die oftmals durch technische Details begründet sind. Qualitativ hochwertige Schirme überzeugen durch ihre einfache Bedienbarkeit, Funktionalität und vor allem durch die Qualität der verwendeten Stoffe für die Schirme. Entscheidende Kriterien sind die Lichtempfindlichkeit der Stoffe und der UV-Schutz. Das bedeutet, es ist wichtig, wie stark die Stoffe ausbleichen und wie gut sie die UV-Strahlen filtern. Bei qualitativ hochwertigen Sonnenschirmen kommen Hightech-Fasern zum Einsatz: Polyester, Dralon oder spinndüsengefärbte Polyacrylfasern, die besonders für die Anwendung im Outdoorbereich entwickelt sind. Diese hochwertigen Gewebe der modernen Balkon- und Terrassenschirme überzeugen nicht nur durch ihr erstklassiges Aussehen, sondern auch durch einen hohen UV-Schutz sowie leuchtenden Farben.

3 Tipps rund um den Sonnenschirm

  1. Geht es darum, Schäden am Sonnenschirm zu vermeiden, sollte dieser geschlossen werden, sobald starker Wind aufkommt. Selbst wenn die meisten Modelle Windgeschwindigkeiten bis zu 50 km/h aushalten, so ist es durchaus möglich, dass der Schirm aus dem Gleichgewicht gebracht wird und seine Befestigung Schaden nimmt.
  2. Für die Sonnenschirme gibt das Prüfzeichen „Lichtechtheit“ Auskunft darüber, wie schnell oder in wie weit der Stoff ausbleicht. Es ist empfehlenswert, farbige Schirme mit einer Lichtechtheitsstufe von mindestens fünf zu kaufen. Um die Farbintensivität zu erhalten, sollte der Schirm geschlossen werden, sobald er nicht mehr benötigt wird.
  3. Textilien weisen ebenfalls einen Lichtschutzfaktor auf und dieser gibt Auskunft über die UV-Schutzwirkung des Schirms. Ein guter Sonnenschirm, egal ob für den Balkon oder die Terrasse sollte einen Ultra Protection Factor zwischen 50 und 80 aufweisen. Das Material bleibt lange intakt und ist in der Lage seine Wirkung voll zu entfalten.

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