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Rasensamen kaufen – welche Rasensorte ist die richtige?

Rasen ist Rasen, das ist oft zu hören, wenn sich die Gartenbesitzer unterhalten. Doch das stimmt bei Weitem nicht, denn es gibt verschiedene Rasensorten. Hobbygärtner sollten daher die richtige Wahl treffen und welche das ist, das entscheiden der Standort und die Beanspruchung.

Den passenden Samen kaufen: Worauf achten?

Es gibt unterschiedliche Rasensorten, je nach Lage des Rasens und der Art der Beanspruchung:
  • Sportrasen,
  • Spielrasen und
  • Zierrasen
Wird Saatgut gekauft, dann sollte in der Regel auf eine Regel-Saatgut-Mischung (RSM) gesetzt werden. Diese garantiert eine gute Qualität des Saatgutes und in dieser Mischung kommen ausschließlich erprobte Gräserarten zum Einsatz. Bei allen Rasensorten wird die entsprechende Mischung aus den geeigneten Gräserarten eingehalten, im Gegensatz zu den billigen Samen. Denn bei der RSM gelten besonders strenge Kriterien in Bezug auf die Reinheit und die Mindestkeimfähigkeit. Die hochwertigen Saatmischungen sind im Unterschied zu den billigen Angeboten durch ein grünes Etikett gekennzeichnet. Diesem Etikett kann die genaue RSM entnommen werden. Saatgut, die den Kriterien nicht entsprechen, dürfen das Etikett nicht nutzen. Bei rasensamen-kaufen.de finden (Hobby-)Gärtner ausschließlich qualitativ hochwertiges Saatgut, denn schließlich zahlt sich Qualität am Ende aus. Momentan gilt es zwischen 21 verschiedenen RSM zu unterscheiden und für diese stehen 300 Gräsersorten zur Verfügung, wie bspw.:
  • RSM 1.1 Zierrasen
  • RSM 2.3 Gebrauchsrasen / Spielrasen
  • RSM 2.4 Gebrauchsrasen / Kräuterrasen
  • RSM 6.1 Extensive Dachbegrünung
Vor dem Kauf sollte sich der Gartenbesitzer im Klaren über die Nutzung im Klaren sein. Im besten Fall liefern gute Rasenmischungen genaue Angaben auf der Verpackung. Für eine sonnige Fläche ist der gewöhnliche Gebrauchsrasen Standard. Wird der Rasen bspw. durch Bäume oder Häuser beschattet, dann sollte eine Schattenrasenmischung gewählt werden. Für alle die den Rasen intensiv nutzen, bspw. zum Spielen oder als Sportfläche, der sollte eine entsprechende Mischung wählen. Dient die Rasenfläche rein als Schmuckstück, dann ist die Zierrasenmischung genau das Richtige.

Die Pflege ist das A&O für einen schönen Rasen

Nicht nur die Wahl des Saatgutes spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Pflege. In dieser Hinsicht steht die Häufigkeit des Mähens im Vordergrund. Da die Grashalme vor der Blüte abgeschnitten werden, ist eine Vermehrung durch Samen nicht möglich. Hier fällt der Schnitthöhe eine große Bedeutung zu: Zu tief geschnittenes Gras: Die Vegetationspunkte der Gräser werden verletzt und das Gras treibt nicht so gut aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, die eingestellte Schnitthöhe des Rasenmähers zu überprüfen. Der rasen sollte niemals niedriger als 40 oder 45 Millimeter abgeschnitten werden. Während der Wachstumsphase gilt es, den Rasen mindestens alle sieben Tage zu mähen. Anders im Hochsommer und Herbst: Dann ist ein Schnitt alle 14 Tage ausreichend.

Der Boden laugt durch die Rasengräser aus

Dem Boden werden mit jedem Rasenschnitt Nährstoffe entzogen. Eben aus diesem Grund ist es für einen schönen Rasen notwendig, diesen regelmäßig zu düngen. Dabei gilt dreimal im Jahr zu düngen: Im Frühjahr zum Beginn der Wachstumsphase, im Hoch- und im Spätsommer. Es ist alternativ möglich, dass Schnittgut auf dem Rasen zu belassen (Mulchen), wofür allerdings ein Rasenmäher mit Mulchaufsatz benötigt wird. Sollte der Rasen zu feucht sein, dann kann der Rasen durch das Schnittgut jedoch ersticken.

Die Aussaat des Rasensamens

Bezüglich der Aussaatmenge gilt es unbedingt die Empfehlungen der Hersteller einzuhalten. Die Gärtner, die nicht mit der Hand aussäen wollen, die können einen Aussaatwagen nutzen, der für wenige Euro erhältlich ist. Vor der Aussaat ist darauf zu achten, dass das Saatgut kräftig durchgemischt wird, denn die unterschiedlich großen Samen entmischen sich leicht im Beutel. Würde so ausgesät werden, dann würde der Rasen später wie ein Flickenteppich aussehen. Ebenfalls wichtig, niemals zu früh aussäen. Das Saatgut keimt umso besser, je wärmer die Bodentemperatur ist. Empfehlenswert ist eine Aussaat ab Mitte Mai.

Qualität zahlt sich aus!

Bereits erwähnt wurde, dass sich beim Kauf von Rasensamen der Griff zu Qualität auszahlt. Während bei den hochwertigen Mischungen wie den RSM Mischungen zumeist spezielle Gräsersorten zum Einsatz kommen, wird bei dem billigen Rasensaatgut oft Futtergras (bspw. Knaulgras) beigemischt. Dieses gehört eigentlich nicht in den Rasen und lässt das Rasenbild schnell fleckig aussehen. Das bedeutet nicht gleich auf das erstbeste Sonderangebot im Baumarkt greifen. Ein jeder der Wert auf einen schönen Rasen legt und das bei einem geringstmöglichen Pflegeaufwand, der geht beim Kauf von Rasensaat nicht nur nach dem Preis. Sondern es wird wert auf Qualität gelegt, denn ein hochwertiges Produkt macht sich wie bei vielen anderen Dingen im Leben, auch beim Rasensaatgut bezahlt.

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